Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu körperlicher Aktivität und sitzendem Verhalten für Menschen mit Behinderungen: vom Prozess zur Praxis

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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlichte 2020 die ersten globalen Leitlinien für die öffentliche Gesundheit zu körperlicher Aktivität und sitzendem Verhalten für Menschen mit Behinderungen. Die evidenzbasierten Leitlinien waren angesichts des weit verbreiteten Ausschlusses von Menschen mit Behinderungen aus fast allen Bereichen der Öffentlichkeit dringend erforderlich Leben, einschließlich Gesundheitsversorgung, Sport und körperlicher Aktivität.

Menschen mit Behinderungen sind mehr als doppelt so häufig körperlich inaktiv wie Menschen ohne Behinderungen, was die physischen, psychischen und sozialen Gesundheitsrisiken erhöht. Eine geringere Teilnahme spiegelt zusätzliche Barrieren wider, auf die man trifft, einschließlich physischer, persönlicher, sozialer und umweltbedingter Barrieren. Es gibt Hinweise darauf, dass körperliche Aktivität, die dem aktuellen Aktivitätsniveau, Gesundheitszustand und der körperlichen Funktion einer Person entspricht, keine signifikanten Risiken birgt. Die entstandenen gesundheitlichen Vorteile überwiegen in der Regel die Risiken. Beweise weisen auch auf die Vorteile der Begrenzung von sitzenden Verhaltensweisen hin.

Es bedarf erheblicher Anstrengungen, um diese Agenda voranzubringen, und die Leitlinien markieren einen positiven Schritt nach vorn bei der Verbesserung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Diese Präsentation gibt einen Überblick über die Leitlinien, ihren Entwicklungsprozess und ihre praktische Anwendung. Es hebt die wichtigsten Überlegungen zur Umsetzung der neuen Empfehlungen für Menschen mit Behinderungen hervor, die im Einklang mit der Menschenrechtsagenda stehen, die dem Globalen Aktionsplan für körperliche Aktivität 2018-2030 zugrunde liegt: Aktivere Menschen für eine gesündere Welt und damit verbundene Richtlinien.